Eine Fußbodenheizung lässt sich im Bestand nachrüsten, wenn der Aufbau in der Höhe Platz hat und die Wärmeerzeugung niedrige Vorlauftemperaturen liefern kann. Für Altbauwohnungen gibt es flache Systeme, die auf den bestehenden Boden kommen.
Überblick
Eine Fußbodenheizung im Neubau ist eingeplant. Im Wiener Altbau entscheiden Aufbauhöhe, Statik und ob der Estrich überhaupt aufgemacht werden darf. Oft ist ein größerer Heizkörper der ehrlichere Weg zu niedrigeren Vorlauftemperaturen.
Wer wegen einer Wärmepumpe Flächen sucht, sollte zuerst die vorhandenen Körper rechnen lassen. Manchmal reichen sie bei sanierten Fenstern, manchmal nicht.
Semitec verspricht keine Flächenheizung in jeder Wohnung. Wir sagen, welcher Aufbau realistisch ist und welcher die Tür nicht mehr schließen lässt.
Systeme für den Bestand
Nasssysteme im Estrich brauchen mehr Höhe und Trocknungszeit. Trockensysteme oder Dünnschichtsysteme werden auf den bestehenden Boden gebaut und sind schneller fertig.
Entscheidend sind Türhöhen, Übergänge zu anderen Räumen und die Tragfähigkeit des Bodens.
- Nasssystem im Estrich
- Trockensystem
- Dünnschichtsystem
Was zur Wärmeerzeugung passen muss
Fußbodenheizungen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Hängen sie an einer Therme mit Heizkörpern, braucht es eine Mischung oder einen eigenen Heizkreis.
Mit einer Wärmepumpe ist Fußbodenheizung eine besonders effiziente Kombination.
Checkliste
- Aufbauhöhe messen
- Türen und Übergänge prüfen
- Bodenbelag wählen
- Heizkreis und Mischung klären
- Zeitplan mit Trocknung einplanen
Wann Sie uns rufen sollten
Wenn eines dieser Anzeichen zutrifft, lohnt sich ein Anruf oder eine Anfrage mit Fotos:
- Einzelne Räume bleiben trotz neuem Gerät kalt.
- Die Verteilung ist zugebaut oder unbeschriftet.
- Heizkörper sollen getauscht oder eine Fläche ergänzt werden.
Das Gerät ist nur die eine Hälfte. Wenn die Heizflächen und die Regelung nicht passen, wird die Wohnung trotzdem ungleich warm.
