Der Umbau von der Wanne zur Dusche hängt vor allem am Abfluss: Liegt er tief genug für eine bodengleiche Dusche, oder braucht es eine flache Duschtasse? Die Armatur ist dabei das kleinste Problem.
Überblick
Eine Wanne hat einen Ablauf an einer Stelle. Eine Dusche will Gefälle über eine Fläche. Im Altbau liegt darunter oft eine Decke, die keinen Aufbau hergibt.
Wir öffnen nicht auf Verdacht die halbe Wohnung. Zuerst die Höhe, der vorhandene Ablauf und ob die Abdichtung neu muss. Meist muss sie neu.
Die Armatur wandert dabei oft. Alte Unterputzkörper sitzen an der Wannenhöhe und sind für eine Dusche falsch. Das ist eine eigene Position.
Bodengleich oder flache Tasse
Für eine bodengleiche Dusche braucht der Ablauf Gefälle und Aufbauhöhe. In Altbauten mit Holzbalkendecke ist das oft schwierig. Eine flache Duschtasse ist dann die robuste Alternative.
Rinnen oder Punktabläufe haben unterschiedliche Anforderungen an Gefälle und Fliesen.
- Gefälle und Aufbauhöhe
- Deckenkonstruktion
- Rinne oder Punktablauf
Abdichtung und Fliesen
Im Duschbereich braucht es eine Verbundabdichtung unter den Fliesen. Ob vorhandene Fliesen bleiben können, hängt davon ab, wie der Übergang sauber und dicht gelöst werden kann.
Wir planen den Umbau so, dass das Bad möglichst kurz außer Betrieb ist.
Checkliste
- Abflusslage prüfen
- Aufbauhöhe messen
- Deckenkonstruktion klären
- Abdichtung einplanen
- Fliesen entscheiden
Wann Sie uns rufen sollten
Wenn eines dieser Anzeichen zutrifft, lohnt sich ein Anruf oder eine Anfrage mit Fotos:
- Das Bad ist undicht oder die Wanne soll zur Dusche werden.
- Die Leitungen sind alt und sollen bei der Renovierung mitgemacht werden.
- Das Bad soll barriereärmer werden.
Ein Wiener Bad ist oft klein, die Steigleitung liegt ungünstig und die Fliesen verdecken den eigentlichen Zustand. Deshalb beginnt das Projekt mit Maß und Leitungsführung, nicht mit einer Armatur aus dem Katalog.
