Ein Boiler speichert warmes Wasser und liefert viel auf einmal, braucht aber Platz und Aufheizzeit. Ein Durchlauferhitzer erwärmt nur bei Bedarf und spart Platz, liefert aber begrenzte Liter pro Minute. Welche Lösung passt, hängt von Haushalt und Zapfstellen ab.
Überblick
Ein Boiler hält einen Vorrat und braucht Platz und Zeit zum Nachladen. Ein Durchlauferhitzer, elektrisch oder mit Gas, macht Wasser im Vorbeigehen und ist bei mehreren Stellen gleichzeitig schnell am Limit.
Die Liter pro Minute auf den Thermenseiten sind der Vergleich für Gasgeräte. Für den elektrischen Durchlauf zählt die Absicherung im Kasten. Beides nicht verwechseln.
Semitec schaut, was die Leitung und der Platz hergeben. Ein 80-Liter-Speicher in eine Nische zu zwingen, die 50 hergibt, endet mit einem Gerät, das nicht eingebaut wird.
Wann ein Speicher besser ist
Bei Badewanne, mehreren gleichzeitigen Zapfstellen oder großem Haushalt bietet ein Speicher mehr Komfort. Er kann auch mit niedriger Leistung über längere Zeit aufheizen.
Nachteil: Wärmeverluste im Stillstand und regelmäßige Pflege gegen Kalk und Legionellen.
- Badewanne
- Mehrere Duschen
- Größerer Haushalt
Wann Durchlauf reicht
Für eine Dusche und Küche in einer kleineren Wohnung ist ein Gas-Durchlauferhitzer oder eine Kombitherme oft ausreichend. Entscheidend ist die Leistung in Litern pro Minute.
Bei elektrischen Durchlauferhitzern muss der Stromanschluss für die hohe Leistung ausgelegt sein.
Checkliste
- Zapfstellen zählen
- Badewanne vorhanden?
- Platz für Speicher?
- Stromanschluss prüfen
- Liter pro Minute vergleichen
Wann Sie uns rufen sollten
Wenn eines dieser Anzeichen zutrifft, lohnt sich ein Anruf oder eine Anfrage mit Fotos:
- Armatur, Siphon oder Spülkasten tropft.
- Ein Boiler oder Untertischgerät soll getauscht werden.
- Ein Anschluss für Waschmaschine oder Geschirrspüler fehlt.
Eine neue Armatur auf einem spröden Anschluss hält genau bis zum ersten Zumachen. Wir sagen, wenn das Eckventil oder das Stück Rohr mitmuss.
